In eigener Sache

         
  Wir haben uns dem naturnahen Weinbau verschrieben. Dies bedeutet stetige Auseinandersetzung mit Boden, Rebe und Klima.
Ziel der Bodenpflege ist die Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit, als Voraussetzung einer optimalen Nährstoffversorgung der Rebe. Nur kräftige, gesunde Reben bringen hochqualitative Trauben und letztlich herausragende Weine hervor. Weine, wie wir sie erzeugen und die bei Weinprämierungen vielfach ausgezeichnet wurden und immer wieder ausgezeichnet werden.

Die Rebe, ein Lianengewächs, bedarf mittels Rebschnitt der Kultivierung, der Verjüngung und der Ertragsreduzierung. Ein Rebstock vermag eben nur eine begrenzte Anzahl von Trauben optimal zu versorgen und zu

    sortentypischen, bukettreichen Weinen zu veredeln. Bei der Maischegärung, die bei der Rotweinerzeugung eingesetzt wird, werden die von den Kämmen getrennten Trauben unter Einsatz von Hefen zur Gärung gebracht. Bei dieser Art der Gärung kommen die Fruchtaromen, wie auch die Farbstoffe, am besten zur Geltung.
Diese Prinzipien, die in den vorherigen Zeilen nur grob umrissen sind, dürfen Sie liebe Weinfreundin, lieber Weinfreund, mit allen Sinnen erfahren und erschmecken. Verkosten Sie unsere Weine und Sekte. Lassen Sie Ihr Auge schweifen vom frischgrünen Riesling über den herzkirschenroten Lemberger bis zum blauschwarzen Dornfelder. Ziehen Sie mit Ihrer Nase die feinen Fruchtaromen ein und lassen Sie die Weine breit über die Zunge rinnen, erbeissen Sie den Weincharakter und
 
 

voller Reife zu bringen. Reife und gesunde Trauben sind Grundvoraussetzungen jeder guten Weinerzeugung.
Diesen Grundsätzen haben wir uns, vom Weingut Breuninger, seit jeher verschrieben.
Auch im Keller gilt unser Bestreben, durch Einsatz moderner Kellertechnik, wie auch traditioneller Verfahren, die Trauben, das sogenannte Lesegut, möglichst schonend zu pressen und mittels Maischegärung zu

 
         

         
verspüren Sie einen nachhaltigen Abgang, frei nach den Worten des Dichters
Theobald Kerner:
   
         
 
 

Aus der Traube in die Tonne,
aus der Tonne in das Fass,
aus dem Fasse dann oh Wonne
in die Flasche, in das Glas.

Aus dem Glase in die Kehle,
in den Magen, in den Schlund
und als Blut dann in die Seele
und als Wort dann in den Mund.

Aus dem Worte etwas später
formt sich ein begeisternd Lied,
das durch Wolken in den Äther
mit der Menschen Jubel zieht.

Und im nächsten Frühling wieder
fallen diese Lieder fein
nun als Tau auf Reben nieder,
und sie werden wieder Wein.

       
             
 

Nehmen Sie Abschied von der Mühsal des Alltags,
gleiten Sie hinein in Heiterkeit und Frohsinn,
natürlich mit Breuninger Wein.

Sehr zum Wohle.

     
           
             
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