|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
"Übers
Bodengfährtle"
|
|
|
|
| |
Was
hat ein Trittsiegel (schwäbisch "Dapper", deutsch
Fußabdruck) des Mastodonsaurus, eines Lurchs aus der Keuperzeit,
mit dem "Bodengfährtle" und schließlich mit
dem Wein zu tun?
Jeder,
der sich etwas in die Materie eingelesen hat merkt bald, dass der
Wein nicht nur durch die Rebsorte und das Klima, sondern auch durch
den Boden geprägt wird. Auch der Boden drückt der Rebe
seinen Stempel auf, so dass über die Trauben der
|
|
 |
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
 |
|
Bodencharakter
im Wein seinen Ausdruck, seinen Geschmack findet. Wir betreiben unseren
Weinbau auf Keuperverwitterungsböden. Keuper ist eine geologische
Formation der Triaszeit, die ca. 200 Millionen Jahre zurückliegt.
In dieser Zeit "latschte" (schlenderte) also jener Mastodonsaurus
durch die sandigen Ablagerungen des Schilfsandsteins, der unsere Rebenhänge
gleichsam "deckelt" und vor Erosion schützt. Wie er
seine Trittsiegel im sandigen Terrain einstempelte, so geben die Böden
ihre Mineralien und Spurenelemente über die Reben und die Trauben
an den Wein weiter. Der Württemberger, als geborener Weinzahn,
umschreibt dies mit dem liebevollen Wort des Bodengfährt'les.
Die Fährte, die Spur also, die der Boden an die Rebe weitergegeben
hat. |
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|